HP strebt eine Welt an, in der für unsere Produkte und Geschäfte Materialien und Chemikalien erforderlich sind, die keinen Schaden anrichten. Wir verfolgen einen wissenschaftlich fundierten Ansatz, um die potenziellen Auswirkungen von Substanzen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu bewerten, die zur Herstellung von HP-Produkten verwendet werden.

Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeiten wir daran, die Elektronikindustrie dazu zu bewegen, bedenkliche Chemikalien durch sichere Alternativen zu ersetzen.

Die HP-Richtlinie zum Material- und Chemikalienmanagement beschreibt die Spezifikation von Materialien und Chemikalien zur Verwendung in Produkten, Verpackungen und Herstellungsprozessen. Diese Richtlinie gilt für alle Mitarbeiter und Unternehmen von HP weltweit und erstreckt sich auch auf unsere Lieferanten.

Unser Ansatz umfasst:

  • Proaktive Identifizierung und Bewertung von Materialien, die in unseren Produkten und in unserer gesamten Lieferkette verwendet werden – wir veröffentlichen Informationen zum Materialgehalt typischer HP PCs und Drucker und erweitern fortlaufend unser Programm zur vollständigen Offenlegung der Materialien, welche von Lieferanten erfordert, eine Liste der Inhaltsstoffe sowie die Menge aller verwendeten Materialien bereitzustellen.
  • Priorisierung von Materialien, die ersetzt werden sollen – Dies erreichen wir durch Bewertung veröffentlichter Listen bedenklicher Substanzen, Kundenpräferenzen, neuer oder bevorstehender gesetzlicher Anforderungen. Daneben werden auch fundierte wissenschaftliche Analysen berücksichtigt, die mögliche Auswirkungen der Materialien auf die menschliche Gesundheit oder die Umwelt aufzeigen.
  • Ersetzen von bedenklichen Substanzen durch umweltfreundlichere Alternativen – Bei der Suche nach sichereren Alternativen zu derzeit verwendeten Materialien folgen wir einem Vorsorgeansatz und richten uns dabei nach dem Framework to Guide Selection of Chemical Alternatives von den National Academies of Science und beziehen die GreenScreen-Methode für sicherere Chemikalien ein.

HP hilft bei der Formulierung von Standards, Gesetzen und verbesserten Ansätzen für den Materialeinsatz im IT-Bereich. Wir sind teilnehmendes Mitglied am „Clean Electronics Production Network“ (CEPN) von Green America. HP treibt den Fortschritt in der gesamten Branche voran.

Wir setzen auf fortlaufende Innovationen, um die Nutzung bedenklicher Materialien zu reduzieren. Zu den Highlights des Jahres 2020 gehörten:

  • 77 % der PC-Produktreihe verwenden geringe Mengen Halogen.
  • 49 % der in EPEAT registrierten PC-Produkte enthalten Weichmacher und Flammschutzmittel nach GreenScreen Benchmark 2 oder 3.
  • Im Dezember haben wir fünf Elite-Bildschirme ohne Videokabel und mit einem PVC-freien Stromkabel auf den Markt gebracht, bei dem Flammschutzmittel nach GreenScreen Benchmark 2 oder 3 zum Einsatz kommen.
  • Im Kalenderjahr 2020 haben wir 81 % unser Tintenstrahldrucker ohne USB-Kabel verschickt, wodurch das gesamte Materialgewicht und die Nutzung von PVC reduziert werden konnten.
  • Alle HP Workstation-PCs, Bildschirme und Zubehörteile wurden bis Dezember 2020 von lösungsmittelbasierten auf wasserbasierte Farben umgestellt, und wir arbeiten daran, dies im Jahr 2021 auch für die übrigen PC-Produkte zu erreichen.

Weitere Informationen zu unseren Fortschritten bei der Suche nach sichereren Alternativen finden Sie in unserer Zeitleiste für nachhaltige Chemie.


Eine Kopie der Richtlinie zum HP Material- und Chemikalienmanagement finden Sie unter http://www8.hp.com/us/en/hp-information/global-citizenship/governance/policies.html


Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Produkte und Lösungen“ im HP-Nachhaltigkeitsbericht unter www.hp.com/go/report