Ja, unser Ziel zur Reduzierung der Intensität von Treibhausgasemissionen konzentriert sich auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen von Produktionslieferanten und Produkttransporten um 10 % bis 2025 gegenüber 2015.

Obwohl die THG-Emissionsintensität zwischen 2015 und 2017, als gleitender Dreijahresdurchschnitt berechnet anstieg, gingen die jährlichen Werte der THG-Emissionsintensität (nicht als gleitender Durchschnitt berechnet) in diesem Zeitraum um 7 % zurück. Um unser Ziel zu erreichen, ermutigen wir unsere direkten Produktions- und Produkttransportlieferanten, ihre Energieeffizienz zu verbessern, erneuerbare Energien zu nutzen und wissenschaftlich fundierte Ziele zu setzen. Dieses Ziel ist Teil einer Reihe von Zielen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen, die Bestandteil unseres von der Science Based Targets-Initiative validierten wissenschaftlich fundierten Ziels sind. Der WWF hat dieses Ziel öffentlich unterstützt und die Strenge unseres Zielsetzungsprozesses bestätigt. Seit 2010 hat HP die THG-Emissionsintensität im Zusammenhang mit Produktionslieferanten und dem Produkttransport um 15 % gesenkt.

Unser weiteres Ziel zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ist es, den Lieferanten zu helfen, zwischen 2010 und 2025 2 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent (CO2e) einzusparen. Bisher haben wir Lieferanten geholfen, 1,16 Millionen Tonnen CO2e-Emissionen zu vermeiden.

Die Fortschritte bei diesem Ziel sind das Ergebnis neuer und laufender Energieeffizienzprojekte, Energiemanagementprogramme und der Nutzung erneuerbarer Energien, die durch die Zusammenarbeit mit HP motiviert wurden. Durch diese Bemühungen konnten unsere Lieferanten allein bei den Stromkosten insgesamt 98 Millionen US-Dollar einsparen.

Weitere Informationen finden Sie unter den Links für weitere Daten und dem CO2-Fußabdruck von HP für 2018.


Produktionslieferanten

Durch unsere Nachhaltigkeits-Scorecard legen wir die Anforderungen für unsere Produktionslieferanten fest. Über das Jahr hinweg wurde die Nachhaltigkeits-Scorecard von fast 60 % unserer Produktionslieferanten nach Ausgaben verwendet. Wir erhöhen unsere Erwartungen dabei regelmäßig, um eine kontinuierliche Verbesserung zu motivieren. Im Jahr 2018 haben wir unsere Umweltmanagementkriterien für Lieferanten aktualisiert, um wissenschaftlich fundierte Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und die Überprüfung der Treibhausgasemissionen durch Dritte sowie die transparente Berichterstattung über wichtige Umweltinformationen, einschließlich Treibhausgasemissionen, Energieverbrauch und Nutzung erneuerbarer Energien, einzubeziehen. 2019 erweitern wir unseren Scorecard-Prozess um weitere Lieferanten, um unser Engagement in unserer Lieferkette weiter auszubauen.

Im Laufe des Jahres haben wir mit Hilfe von CDP ein Webinar durchgeführt, um Lieferanten über klimawissenschaftliche Erkenntnisse und wissenschaftlich fundierte Ziele sowie unsere Erwartungen in diesem Bereich zu informieren. Zusammen mit mehreren anderen Technologieunternehmen haben wir auch einen Schulungstag veranstaltet, um Lieferanten die Änderungen im Verhaltenskodex der Responsible Business Alliance (RBA) in Bezug auf Umweltbestimmungen zu vermitteln, einschließlich der Festlegungen für Treibhausgasemissionen.

2018 haben wir in Zusammenarbeit mit dem Natural Resources Defense Council (NRDC), dem China National Institute of Standardization, lokalen Behörden und Lieferanten in Suzhou ein dreijähriges Pilotprojekt des Strategic Energy Management-Programms abgeschlossen. Im Rahmen dieser Initiative haben wir mit Lieferanten zusammengearbeitet, um deren Betrieb, Technologie, kontinuierliche Verbesserungsprozesse und das gesamte Energiemanagement zu verbessern und Best Practices und nationale Richtlinien für das Energiemanagement von Einrichtungen im gesamten chinesischen
IT-Sektor einzuführen. Zwei HP Lieferanten im Programm meldeten kombinierte jährliche Einsparungen von mehr als 7.000 Tonnen CO2e-Emissionen, 500.000 Kubikmeter Wasser und mehr als 1 Million
 US-Dollar.

Unser Energieeffizienzprogramm (EEP) in China und Südostasien, das in Zusammenarbeit mit NROs wie BSR, dem World Resources Institute und dem WWF implementiert wurde, hilft Lieferanten beim Kompetenzaufbau, bei der Ermittlung von Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz und bei der Erforschung der Nutzung erneuerbarer Energien. Seit 2010 haben die Teilnehmer an diesen Programmen allein bei den Stromkosten insgesamt 98 Millionen US-Dollar eingespart, davon 7 Millionen US-Dollar im Jahr 2018.

Im Jahr 2017, für das die aktuellsten Daten vorliegen, haben HP Produktionslieferanten 2,8 Millionen Tonnen CO2e-Emissionen der Emissionsklassen 1 und 2 erzeugt, 8 % mehr als im Jahr 2016. Dies spiegelt das Geschäftswachstum und die gestiegenen Emissionen von zwei unserer wichtigsten Lieferanten wider, die auf eine Ausweitung der THG-Emissionserfassung und die konservative Berücksichtigung von Substanzen mit hohem THG-Emissionspotenzial in neu installierten Anlagen im Vorjahr zurückzuführen sind. Die Jahresdaten werden auch durch ein allgemein verbessertes Lieferantendatenmanagement und Berichtsprozesse beeinflusst. Wir arbeiten mit 98 % unserer Direktlieferanten nach Ausgaben zusammen, um ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Insgesamt gaben 94 % von ihnen an, dass sie Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen haben. Wir ermutigen Lieferanten auch, erneuerbare Energien zu nutzen. Im Jahr 2017 bestätigten 77 % der Lieferanten nach Ausgaben die Nutzung erneuerbarer Energien, im Vergleich zu 54 % im Jahr 2016. 39 % der Lieferanten hatten feste Ziele für die Nutzung erneuerbarer Energien gesetzt.

Darüber hinaus stellen wir mit unserer Nachhaltigkeits-Scorecard weitere Anforderungen an unsere Lieferanten. Wir erhöhen unsere Erwartungen dabei regelmäßig, um eine kontinuierliche Verbesserung zu motivieren. Im Jahr 2018 haben wir unsere Umweltmanagementkriterien für Lieferanten aktualisiert, um wissenschaftlich fundierte Ziele zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und die Überprüfung der Treibhausgasemissionen durch Dritte sowie die transparente Berichterstattung über wichtige Umweltinformationen einzubeziehen.


Produkttransport:

Um die Effizienz zu verbessern, die Kosten zu senken und die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren, arbeiten wir an der Optimierung unseres Logistiknetzwerks, indem wir Sendungen konsolidieren, neue Routen ermitteln und direkt an Kunden oder lokale Vertriebszentren versenden.

Wir fordern von unseren Produkttransportlieferanten, dass sie das Global Logistics Emissions Framework verwenden, das wir 2016 gemeinsam mit dem Global Logistics Emissions Council entwickelt haben, um die Emissionsberechnungen zu standardisieren. Um den Fortschritt in der gesamten Branche und darüber hinaus voranzutreiben, arbeiten wir mit der Clean Cargo Working Group, Green Freight Asia, der International Air Transport Association, der United Nations Climate & Clean Air Coalition und dem SmartWay-Programm der U.S. Environmental Protection Agency (EPA) zusammen.

Wir verwenden weiterhin SmartWay-Partner für 100 % unserer Produkte, die per LKW in die USA und nach Kanada geliefert werden. Das Programm verbessert die Effizienz des Straßentransports und reduziert die THG-Emissionen.

Durch den Produkttransport wurden im Jahr 2018 insgesamt 1,3 Millionen Tonnen CO2e-Emissionen erzeugt, 4 % mehr als im Vorjahr, wobei der Umsatz von HP im gleichen Zeitraum um etwa 12 % anstieg. Dieser Rückgang der Treibhausgasemissionsintensität ist zum Teil auf eine anhaltende Verlagerung von der Luft- zur Seefracht zurückzuführen. Im Jahr 2018 haben wir 30.000 Tonnen CO2e-Emissionen eingespart, indem wir Transporte vom Luftweg auf den Seeweg zwischen Asien und Amerika, Europa und anderen Ländern innerhalb Asiens verlagert haben. Die Reduzierung von Verpackungsgröße und
 -gewicht trägt ebenfalls zur Senkung von Emissionen bei.


Nichtproduktionslieferanten

Wir beziehen eine breite Palette von Waren und Dienstleistungen, die nicht direkt mit der Produktherstellung zusammenhängen, wie z. B. Personal, Telekommunikation und Reisen. Wir arbeiten, je nach Größe und Sektor, mit Nichtproduktionsanbietern zusammen, um Schulungen anzubieten, die Berichterstattung zu verbessern und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Im Jahr 2017, für das die aktuellsten Daten vorliegen, meldeten unsere Nichtproduktionslieferanten einen Ausstoß von 280.000 Tonnen CO2e-Emissionen der Emissionsklassen 1 und 2, die auf HP zurückzuführen waren. In diesem Jahr stieg der Anteil der strategischen HP Nichtproduktionslieferanten, die Umweltberichte erstellt haben, von 65 % im Jahr 2016 auf 75 %. Wir glauben, dass diese Verbesserung der Offenlegung zum Teil auf unser Engagement bei Nichtproduktionslieferanten im Rahmen des CDP-Lieferkettenprogramms zurückzuführen ist.