Der Ausschuss für Nominierung, Governance und soziale Verantwortung (NGSR) des Vorstands ist für die Überwachung der Nachhaltigkeitsinitiativen von HP verantwortlich. Der NGSR kann die Richtlinien und Programme von HP in Bezug auf Nachhaltigkeitsfragen, einschließlich solcher im Zusammenhang mit dem Klimawandel, überprüfen, bewerten, berichten und dem Management und dem Vorstand Leitlinien zur Verfügung stellen.


Die Umgestaltung unseres Geschäfts zur Förderung einer effizienteren, zirkulären und emissionsarmen Wirtschaft trägt den Erfordernissen des Klimawandels Rechnung und steht im Mittelpunkt der Strategie von HP für eine nachhaltige Wirkung. Neben der Festlegung von Zielen zur Reduzierung der THG-Emissionen, um Fortschritte bei der Verringerung der Auswirkungen unseres Geschäfts zu erzielen, sieht sich HP einer Reihe von klimarelevanten Risiken und Chancen in unserer Wertschöpfungskette gegenüber und geht diese an.


Ende 2019 und Anfang 2020 haben wir eine unternehmensweite Bewertung des Klimarisikos vorgenommen, einschließlich einer Analyse der Klimaszenarien. Die Szenarioanalyse bezog sich auf die Jahre 2030 und 2050, wobei auf der Grundlage verschiedener Datenquellen Szenarien mit einem mittleren Temperaturanstieg von 1–1,5 °C1 verwendet wurden. Diese Bewertung bietet eine Einschätzung der potenziellen Auswirkungen der physischen Risiken und Chancen sowie der Übergangsrisiken und -chancen auf unser Geschäft und wird unsere Strategie und unsere Managemententscheidungen für das weitere Vorgehen beeinflussen. Im Jahr 2020 haben wir geschäftliche Interessenvertreter beauftragt, die Bewertungsergebnisse zu überprüfen und relevante Maßnahmen festzulegen.


HP berücksichtigt den Klimawandel neben anderen Umwelt-, Gesellschafts- und Geschäftsrisiken in unserem jährlichen Enterprise Risk Management-Prozess. Klimabedingte Risiken und Chancen werden im Rahmen von funktionalen Risikobewertungs- und Managementaktivitäten im gesamten Unternehmen fortlaufend gemanagt.


Die Herstellung, Lieferung und Verwendung von HP Produkten und Lösungen erfordert eine erhebliche Menge natürlicher Ressourcen. Als Teil unseres Engagements für den Schutz unseres Planeten erfasst HP unseren ökologischen Fußabdruck über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, um Bereiche mit Verbesserungspotenzial zu priorisieren. Wir waren das erste Unternehmen in der IT-Branche, das einen vollständigen CO2-Fußabdruck veröffentlicht hat, und eines der ersten Unternehmen überhaupt, das einen vollständigen Wasser-Fußabdruck offengelegt hat. Unser CO2- und Wasser-Fußabdruck berücksichtigt unsere gesamte globale Wertschöpfungskette, von den Lieferanten2 bis hin zu unseren Betrieben und den Millionen von Kunden weltweit. Die Erkenntnisse, die wir durch diesen Prozess gewinnen, helfen uns dabei, uns kontinuierlich zu verbessern und einen positiven und nachhaltigen Einfluss auf den Planeten, die Menschen und die Gemeinschaften, in denen wir leben, arbeiten und Geschäfte tätigen, zu schaffen.


Die Position von HP zur Klimapolitik finden Sie unter http://www8.hp.com/us/en/hp-information/global-citizenship/governance/policies.html


Weitere Informationen zu unserer Klimastrategie und unseren Bemühungen zur Zusammenarbeit finden Sie im HP Nachhaltigkeitsbericht 2019 unter www.hp.com/go/report.


1 Die wichtigsten Inputs für unsere Szenarioanalyse für einen mittleren Temperaturanstieg um 1,5 °C umfassen: (1) Bewertung des Übergangsrisikos unter Verwendung (a) eines Szenarios gemeinsamer sozioökonomischer Pfade mit Strategie für nachhaltiges Wachstum (SSP2) und (b) dem IEA-Szenario für nachhaltige Entwicklung (SDS). (2) Bewertung des physischen Risikos unter Verwendung des 5. IPCC-Sachstandsberichts (AR5) – Repräsentative Konzentrationspfade (RCP) 4.5. Hinweis: Zu Beginn unserer Analyse berücksichtigte unser Tool zur Analyse des physischen Risikos nicht die Auswirkungen von RCP 2.6. Unsere physische Risikobewertung entsprach daher eher einem Szenario mit einem mittleren Temperaturanstieg von 2 °C.

2 Die in diesem Abschnitt dargestellten Daten zum CO2- und Wasser-Fußabdruck unserer Lieferanten werden auf der Grundlage von Produktlebenszyklus-Bewertungen anhand von Schätzungen von der Materialgewinnung über die Herstellung bis zum Produkttransport berechnet. Die Daten zu THG-Emissionen und Wasserentnahme in der Lieferkette basieren auf einer anderen Methodik (siehe HP Nachhaltigkeitsbericht 2018, Seite 42).